06.05.2025

Verena Hubertz (SPD) übernimmt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen von ihrer Parteikollegin Klara Geywitz(SPD). Die gebürtige Triererin ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und war dort zuletzt stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. In dieser Funktion war sie unter anderem für die Themen Wirtschaft, Arbeit, Bauen und Digitalisierung zuständig.
Nach einem Bachelor- und Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Trier und der WHU in Vallendar sammelte Hubertz Berufserfahrung bei mehreren Unternehmen, darunter Vodafone, PwC und die Commerzbank. 2013 gründete sie gemeinsam mit einer Kommilitonin das Startup Kitchen Stories, eine digitale Kochplattform mit internationaler Reichweite. Als geschäftsführende Gesellschafterin verantwortete sie die Bereiche Vertrieb, Personal, Finanzen und Recht, bevor sie sich Ende 2020 aus dem Unternehmen zurückzog, um in Trier und Trier-Saarburg für den Bundestag zu kandidieren.
Im Rahmen ihrer neuen Rolle als Bundesbauministerin übernimmt Hubertz auch die Verantwortung für den sogenannten „Wohnungsbau-Turbo“, mit dem Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und neue Impulse im Wohnungsneubau gesetzt werden sollen.
Die Erwartungen an die neue Ministerin sind hoch. Ihre Vorgängerin Klara Geywitz hatte das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr klar verfehlt. Die Hoffnung besteht nun darin, dass Hubertz mit ihrem unternehmerischen Hintergrund und ihrer Erfahrung aus dem Bundestag für mehr Dynamik im Wohnungsbau sorgen kann.
Quelle: Deutscher Bundestag; Stand 06.05.2025